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Das Prinzessinnenfest

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Offizielle Beschreibung des Mithril-Bote[Bearbeiten]

Edvya-Marionette entpuppt sich als Verkaufsschlager[Bearbeiten]

Die ersten Knospen sprießen an den Zweigen der Pfirsichbäume und tauchen die für gewöhnlich grellgelbe Perle der Wüste in ein zartrosa Licht. Ob auf dem Platz der Sultana oder der Smaragdstraße: Überall kündigt sich das Prinzessinnenfest mit süßlichem Duft und pastellenen Farben an. Auch vor den Toren der Goldschmiedegilde, die sich dieser Tage vor Kundschaft nicht retten kann. Dabei ist es bis zur Veröffentlichung der neuen Schmuckkollektion noch lange hin. Was also zieht die Ul'dahner in Scharen an? Um das diesjährige Prinzessinnenfest noch etwas feierlicher zu gestalten, haben sich die Organisatoren etwas Besonderes ausgedacht: Einen Wettbewerb, bei dem die schönste Edvya-Puppe gekürt werden soll. Prinzessin Edvya aus der Thorne-Dynastie war es ja bekanntlich, deren unerlaubter Ausflug in die Stadt überhaupt erst den Grundstein für das Fest legte. Ein passenderes Modell für den Puppenwettbewerb könnte es daher gar nicht geben.

Und wer wäre besser dafür geeignet, eine Puppe anzufertigen, die der Lieblichkeit Edvyas gerecht wird, als die Gilde der Goldschmiede hier in unserem wunderschönen Ul'dah? Schließlich wird die Marionettenbaukunst der Goldschmiede in ganz Eorzea gerühmt. So trachtet also ein jeder, der den entsprechenden Ehrgeiz (und die nötigen Gil in der Tasche) mitbringt, danach, sich eine Edyva-Marionette der Goldschmiede zu sichern und diese hübsch auszustaffieren, um beim Wettbewerb ganz oben auf dem Podest zu landen. Auch die Accessoires der Goldschmiede sind unter diesen Voraussetzungen natürlich gefragter denn je.

Die Leute reißen ihnen die Erzeugnisse förmlich aus den Händen und lassen die Kassen gehörig klingeln. Schon jetzt werden auf dem Schwarzmarkt Unsummen für die begehrten Marionetten gezahlt. Es kann sich also durchaus lohnen, das eigene Geschäft für eine Weile ruhen zu lassen und vor den Toren der Goldschmiedegilde zu campieren. Der Erlös aus dem Verkauf einer der Marionetten könnte die Verluste um ein Vielfaches aufwiegen. Nichts anderes hat übrigens auch der geneigte Verfasser dieser Zeilen vor. Mit Verlaub lasse ich daher nun diesen Federkiel fallen und eile geschwind zur Gilde der Goldschmiede ...!


Das Prinzessinnenfest in Eorzea[Bearbeiten]

Historischer Hintergrund[Bearbeiten]

Die Prinzessin und die Weberstochter[Bearbeiten]

Es war vor etwa 300 Jahren, am Hofe der ul'dhischen Sultansfamilie Thorne. Prinzessin Edyva fühlte sich von dem steifen, strikt reglementierten Leben am Hof eingeengt und fasste eines Tages einen kühnen Plan: Sie tauschte mit einem gleichaltrigen einfachen Mädchen aus einer Weberfamilie, das Stoffe zum Hof lieferte, Kleider und Prinzessinnenkrone, stahl sich an den Vasallen und Dienern vorbei und tauchte unter. Als das Verschwinden der Prinzessin entdeckt wurde, war die Aufregung enorm. Ihr Vater, Sultan Baldric, außer sich vor Sorge, setzte alle Hebel in Bewegung und mobilisierte sämtliche verfügbare Stadtgardisten, um nach seiner Tochter suchen zu lassen. Sie machten die Familie des einfachen Mädchens ausfindig und zerstörten bei ihrer Durchsuchung rücksichtslos deren einfache Behausung. Dort fanden sie die Prinzessin nicht, doch dank des massiven Aufgebots wurde sie kurz darauf gefunden und zurückgebracht.

Als sich der Tumult gelegt und vor allem der Sultan die Fassung wiedererlangt hatte, suchte er zerknirscht die im Chaos zurückgelassene Familie des Stadtmädchens auf. Sich seiner Überreaktion peinlich bewusst, sprach er verlegen: „Eigentlich sind alle Mädchen Schätze des Reiches und sollten wie Prinzessinnen behandelt werden." Er befahl den Hofbaumeistern den Wiederaufbau des Hauses, und nicht nur das: Er selbst stellte sich dem Mädchen als Lakai für einen Tag zu Diensten.

Diese Seite des strengen Sultans, der bisher als schroff und unnahbar gegolten hatte, bot nun ein fast komisch gegensätzliches Bild, und das Volk fand so manches spöttische Wort, doch insgesamt bescherte ihm sein Handeln große Sympathie. Diesem Herrscher musste man sich einfach nahe fühlen - das Ansehen des Herrscherhauses verbesserte sich mit einem Schlag. Der Sultan behielt daher auch in den Folgejahren seinen selbst eingeführten Brauch bei, und machte einem Mädchen aus dem Volk, das jeweils durch das Los bestimmt wurde, für einen Tag demütig seine Aufwartung.

Nach dem Tod Baldrics verbreitete sich der ausgefallene Brauch in leicht abgewandelter Form im Volk, zusammen mit dem Familienwappen des Herrscherhauses der Thorne, der Pfirsichblüte. Zunächst in Ul'dah, dann auch in entfernten Gegenden nutzten Mädchen jeder Herkunft den Tag, um sich etwas ausgefallener als sonst herauszuputzen, und der männliche Teil der Bevölkerung machte zu dieser Gelegenheit den Damen den Hof und trug sie - bildlich gesprochen - auf Händen.

Weblinks[Bearbeiten]